Die Geschichte des 1. FC Köln ist noch kurz, der 1. FC Köln ist einer der jungen Bundesligavereine. Die meisten Fussballclubs wurden kurz vor oder unmittelbar nach der vorletzten Jahrhundertwende gegründet, in einer Zeit als der Fussballsport gerade dabei war populär zu werden und das Rugby-Spiel langsam ablöste. Anfangs noch verspottet und mit kritischen Blicken bedacht, entwickelte sich der junge Sport mit dem runden Ball zu einem Phänomen und ist aktuell die Sportart Nummer 1 auf der grün-blauen Kugel.

Wie bei den anderen Bundesligavereinen, so gab es auch in der Geschichte des 1. FC Köln eine Fusion zwei älterer Vereine. Ziel dieses Zusammenschlusses war die Entstehung eines Kölner Fussballvereins, der sportlich und finanziell mit den großen Vereinen Deutschlands mithalten kann.

Am Anfang der erfolgreichen Geschichte des 1. FC Köln stand eine Vision. Im Geiste von Franz Kremer wurde die Idee eines großen Kölner Clubs geboren, die Gedanken wurden dominant und ließen Kremer nicht mehr los. Er hatte einen Plan und wusste wie er ihn umsetzen konnte, also machte er sich voller Tatendrang daran die Geschichte des 1. FC Köln zu begründen.

Mit einer Fusion beginnt die Geschichte des 1. FC Köln

Der Präsident des Kölner BC 01 stand vor der Herausforderung, die, in großer Konkurrenz stehenden, Fussballvereine Kölner BC und Sülz 07 von dem großen Nutzen einer Vereinigung zu überzeugen. Die Geschichte des 1. FC Köln wäre anders verlaufen, hätte Kremer nicht so geschickt die Werbetrommel gerührt. Mit dem Spruch "Wollen Sie mit mir Deutscher Meister werden?" warb er bei dem Mitstreiter.

Am 13. Februar 1948 war es dann soweit, der 1. FC Köln entstand aus dem Zusammenschluss des Kölner BC und der Spielvereinigung Sülz 07. Von diesem Tag an begann die Erfolgsgeschichte des 1. FC Köln und viele wundervolle, aber auch einige schmerzhafte Ereignisse nahmen ihren Lauf. Auch wenn der 13. Februar 1948 als der Geburtstag des 1. FC Köln gilt, so entstand der Verein doch zuerst im Geiste des Gründungsvater Franz Kremer in Form eines Gedanken, der ihn erst wieder losließ als seine Vision Realität wurde. Und welch großen Einfluss diese eine fixe Idee noch heute auf viele tausend Fussballfans ausübt, hätte wohl der Vater der Idee selbst nicht für möglich gehalten. Daran erkennt man, dass selbst die größten Erfolge ganz klein beginnen, sie nehmen ihren Anfang immer im Kopf eines Menschen, in Form von Gedanken.

Die beiden Vorgängervereine des 1. FC Köln spielten zum Gründungszeitpunkt zweit- bzw. drittklassig. Der daraus entstandene 1. FC Köln startete in der ersten Fussballsaison seiner Vereinsgeschichte in der damaligen zweiten Spielklasse und schaffte sogleich den Aufstieg in die Oberliga West. Somit war der erste wichtige Schritt zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Geschichte des 1. FC Köln getan.

Die Geschichte des 1. FC Köln in der Fussball-Bundesliga

Mit der Gründung der Deutschen Bundesliga wurden die Oberligen zu einer gemeinsamen Spielklasse zusammengefasst. Dadurch fielen die bisherigen Meisterschafts-Endrunden ersatzlos weg und der Deutsche Meister wurde innerhalb dieser ersten Liga ausgespielt. Der 1. FC Köln war zu dieser Zeit eine deutsche Spitzenmannschaft und galt als Favorit für den Meistertitel. Die erste Bundesligasaison 1963/64 in der Geschichte des 1. FC Köln verlief sensationell. Der 1. FC Köln übernahm bereits am fünften Spieltag die Tabellenführung und gab sie bis zum Ende der Saison nicht wieder aus den Händen. Mit fünf Punkten Vorsprung und 78 geschossenen Toren wurde der 1. FC Köln zum ersten Mal in seiner Geschichte Deutscher Meister der Fussball-Bundesliga. Die beiden größten Konkurrenten in der ersten Bundesligasaison waren der Meidericher SV (aktuell MSV Duisburg) und Eintracht Frankfurt.

Bis zum nächsten Deutschen Meistertitel des 1. FC Köln sollten 14 Spielzeiten vergehen. In der Saison 1968/69 konnte nur knapp der Abstieg verhindert werden, anschließend stabilisierte sich der 1. FC Köln wieder. Als in der Bundesligasaison 1977/78 der zweite Meistertitel in der Geschichte des 1. FC Köln gefeiert werden konnte, mussten sich die Stürmer Gerd Müller (FC Bayern München) und Dieter Müller (1. FC Köln) mit jeweils 24 Treffern die Torjägerkanone teilen. Bei seinem Sieg im Vorjahr konnte Dieter Müller sogar 34 Bundesligatore erzielen. Am dritten Spieltag stellte Dieter Müller im Spiel gegen Werder Bremen einen Bundesliga-Torrekord auf. Er erzielte bei dem 7:2 Sieg des 1. FC Köln sechs Treffer.

Der letzte Spieltag der Kölner Meistersaison 1977/78 war an Dramatik nicht zu überbieten. Ein Spieltag vor Schluss lagen der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach punktgleich an der Tabellenspitze. Der 1. FC Köln hatte aber eine um zehn Tore bessere Tordifferenz. Daher war bei einem 1:0 Sieg des 1. FC Köln ein 12:0 Kantersieg der Gladbacher notwendig und dies schien wenig realisitsch. Doch am letzten Spieltag des Saison 77/78 geschah ein Fussballwunder. Borussia Mönchengladbach gewann sein Spiel gegen Borussia Dortmund mit 12:0, wie auf Bestellung. Trainer von Dortmund war Otto Rehhagel, der im Anschluss an die Partie entlassen wurde. Aber der bisher höchste Sieg der Bundesliga-Geschichte reichte den Gladbachern nur, wenn der 1. FC Köln nicht höher als 1:0 gewann. Und diesen Gefallen taten die Kölner den Gladbachern nicht. Die Kölner gewannen ihr Spiel gegen St. Pauli mit 5:0 und wurden zum zweiten Mal Bundesligameister in der Geschiche des 1. FC Köln.

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