FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern besitzt eine negative Transferbilanz. In den letzten 30 Jahren wurde bei Spielertransfers mehr Geld für Neuverpflichtungen ausgegeben, als bei Spielerverkäufen eingenommen wurde. Auf jede ausgegebene Million Euro bei Spielerkäufen kommen nur 700.000 Euro Einnahmen aus Spielerverkäufen. Somit kann der 1. FC Kaiserslautern sich nicht mit seinen Spielertransfers finanzieren, sondern muss seine Vereinskasse mit Einnahmen aus anderen Bereichen füllen.

Die Transfers des 1. FC Kaiserslautern sind mitunter richtig spektakulär. Besonders die Transfers der Ballzauberer Lincoln und Youri Djorkaeff waren ein großer Gewinn für den 1. FC Kaiserslautern und die gesamte Bundesliga. Auch der Abwehrspieler Hany Ramzy ist vielen noch bildhaft in Erinnerung.

Nach dem Abstieg in die zweite Fussball-Bundesliga konnte der 1. FC Kaiserslautern keine größeren Transfers mehr tätigen. Durch die gute Bundesligasaison 2010/11 und dem Erreichen des siebten Tabellenplatzes könnte der 1. FC Kaiserslautern in Zukunft wieder für einen Top-Transfer gut sein.

FC Kaiserslautern Transfers - Die großen Transfers der Lautern - weiterlesen ...

Das Logo des 1. FC Kaiserslautern wurde schon oft geändert, dies geschah aufgrund der vielen Zusammenschlüsse in der frühen Phase der Vereinsgeschichte. In der heute verwendeten Version, enthält es die Vereinsfarben Rot und Weiß, dazu das Namenskürzel FCK mit der EINS in der Mitte. Im Jahr 1900 schlossen sich der Fussballclub Kaiserslautern und die Fussballgesellschaft 1899 zum FC 1900 Kaiserslautern zusammen. Mit der Fusion erhielt der FC 1900 Kaiserslautern auch ein neues Vereinslogo.

Nur neun Jahre später fand die zweite Fusion in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern statt. Diesmal schlossen sich FC 1900, FC Palatia 1901 und FC Bavaria 1902 zu dem Fussballverein Kaiserslautern zusammen. Das neue Logo des 1. FC Kaiserslautern trug die Farben der Stadt Kaiserslautern zusammen mit dem Wappentier.

Das Wappen der Stadt Kaiserslautern besteht aus den Farben Rot und Weiß, sowie einem blauen Fisch. Der Fisch erhält seine Bedeutung aus der Sage vom Hecht im Kaiserwoog, in der ein über 5,70 Meter langer Hecht aus dem Kaiserwoog gefangen worden sein soll.

FC Kaiserslautern Logo - Der lange Weg bis zum heutigen FCK-Wappen - weiterlesen ...
FC Kaiserslautern Trainer

Die Trainerliste des 1. FC Kaiserslautern ist lang, seit 1921 wurde die Mannschaft des FCK von über 40 Trainern betreut. Darunter sind sowohl Spielertrainer als auch reine Fussballtrainer. Der erste Trainer der Vereinsgeschichte war der Ungar Franz Konya, er leitete das Training des 1. FC Kaiserslautern in den Jahren von 1921 bis 1923. Sein Nachfolger im Traineramt des 1. FC Kaiserslautern wurde Alexander Thury, der ebenfalls Ungar war.

Der erste deutsche Trainer des 1. FC Kaiserslautern, Otto Schwab, blieb nur eine Saison im Traineramt, für ihn war nach der Spielzeit 1929/30 schon wieder Schluss. In den Nachkriegsjahren übernahm Fritz Walter als Spielertrainer das Traineramt des 1. FC Kaiserslautern für insgesamt vier Jahre von 1945 bis 1949. Zeitweise wurde er dabei von Sepp Herberger unterstützt.

Unter dem 1. FC Kaiserslautern Trainer Richard Schneider feierten die Roten Teufel ihre ersten großen Erfolge. Richard Schneider war von 1950 bis 1961 Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Während dieser Zeit konnte er zwei Deutsche Meisterschaften mit den Lauterern gewinnen. Weiterhin wurden die Roten Teufel unter ihm zweimal Deutscher Vizemeister und sechsmal Südwestdeutscher Meister. Richard Schneider ist, gemessen an seinen Erfolgen, einer der größten Trainer des 1. FC Kaiserslautern gewesen.

FC Kaiserslautern Trainer - Otto Rehhagel schafft die Sensation - weiterlesen ...

Seit 1920 finden die Heimspiele des 1. FC Kaiserslautern auf dem "Betze", wie die Fans der Roten Teufel das Fritz-Walter-Stadion nennen, statt. In dieser Zeit wurden große Spiele ausgetragen und historische Erfolge errungen. Die Atmosphäre auf dem Betzenberg ist legendär und ermöglichte die Entstehung des Mythos Betzenberg. In der langen Geschichte des FC Kaiserslautern Stadions spielten einige Top-Spieler auf dem heiligen Rasen und konnten die besondere Atmosphäre hautnah erleben.

Nachdem der 1. FC Kaiserslautern Ende des Ersten Weltkriegs ohne Spielstätte dasteht, wird nach einer neuen Heimat der Roten Teufel gesucht. Im Jahr 1919 findet man auf dem Betzenberg eine passende Fläche und beginnt mit den Bauarbeiten.

Nur einige Monate später wird der Sportplatz Betzenberg eröffnet. Der 1. FC Kaiserslautern verliert das Eröffnungsspiel mit 0:2 gegen den FC Pfalz Ludwigshafen. Wenige Jahre später wird im Stadion des 1. FC Kaiserslautern der Sandplatz durch einen Rasenplatz ersetzt.

FC Kaiserslautern Stadion - Der Mythos Betzenberg - weiterlesen ...

Ein Spieler verkörpert besonders stark die Geschichte des 1. FC Kaiserslautern, es ist Fritz Walter, der Spielführer der Weltmeistermannschaft von 1954 und die zentrale Figur in der Mannschaft des FC Kaiserslautern der 1950er Jahre. Nach ihm ist auch das Stadion des FC Kaiserslautern, das Fritz-Walter-Stadion, benannt. Unter ihm feierten die Pfälzer ihre größten Erfolge und begannen den Mythos der "Roten Teufel".

Die über 100-jährige Vereinsgeschichte des 1. FC Kaiserslautern ist von beeindruckenden Erfolgen, aber auch schmerzhaften Niederlagen geprägt. Ein wohl für die Ewigkeit gültiger Rekord wird die direkte Bundesliga-Meisterschaft nach dem Aufstieg aus der zweiten Liga sein. Aber dies ist nur eines von vielen Kapiteln in der langen Historie des 1. FC Kaiserslautern.

Mit der Vereinsgründung am 2. Juni 1900 begann die FC Kaiserslautern Geschichte. Vielleicht war aber schon das Jahr 1899 das Jahr der Vereinsgründung. Man weiß es nicht sicher. Jedenfalls schlossen sich im Jahr 1900 der Fussballclub Kaiserslautern und die Fussballgesellschaft 1899 zum FC 1900 zusammen. Aus der, im Jahr 1909, durchgeführten Fusion der drei Vereine FC Bavaria 1902, FC Palatia 1901 und FC 1900 entstand der Fussballverein Kaiserslautern.

FC Kaiserslautern Geschichte - Die Historie der Roten Teufel - weiterlesen ...

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