Der 1. FC Kaiserslautern besitzt eine negative Transferbilanz. In den letzten 30 Jahren wurde bei Spielertransfers mehr Geld für Neuverpflichtungen ausgegeben, als bei Spielerverkäufen eingenommen wurde. Auf jede ausgegebene Million Euro bei Spielerkäufen kommen nur 700.000 Euro Einnahmen aus Spielerverkäufen. Somit kann der 1. FC Kaiserslautern sich nicht mit seinen Spielertransfers finanzieren, sondern muss seine Vereinskasse mit Einnahmen aus anderen Bereichen füllen.

Die Transfers des 1. FC Kaiserslautern sind mitunter richtig spektakulär. Besonders die Transfers der Ballzauberer Lincoln und Youri Djorkaeff waren ein großer Gewinn für den 1. FC Kaiserslautern und die gesamte Bundesliga. Auch der Abwehrspieler Hany Ramzy ist vielen noch bildhaft in Erinnerung.

Nach dem Abstieg in die zweite Fussball-Bundesliga konnte der 1. FC Kaiserslautern keine größeren Transfers mehr tätigen. Durch die gute Bundesligasaison 2010/11 und dem Erreichen des siebten Tabellenplatzes könnte der 1. FC Kaiserslautern in Zukunft wieder für einen Top-Transfer gut sein.

1. FC Kaiserslautern Transfers - Die teuersten Zugänge

Mit Vratislav Lokvenc wurde im Sommer 2000 ein großer Stürmer vom AC Sparta Prag verpflichtet. Die Verpflichtung des 1,92 Meter großen Mittelstürmers, war ein durchwachsener 1. FC Kaiserslautern Transfer. Lokvenc, der 3,15 Millionen Euro kostete, spielte bis 2004 bei den Roten Teufeln und wechselte anschließend ablösefei zum VFL Bochum.

Einen überragenden Spielmacher verpflichteten die Pfälzer im Jahr 1997, als sie Ciriaco Sforza von Inter Mailand für 3,3 Millionen Euro auf den Betzenberg lotsten. Dieser 1. FC Kaiserslautern Transfer schlug ein wie eine Bombe und sicherte den Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Nach drei Jahren im Trikot der Roten Teufel, wechselte Sforza für 2,3 Millionen Euro zu den Bayern.

Der teuerste Transfer des 1. FC Kaiserslautern war der Wechsel von Lincoln zu den Roten Teufeln. Lincoln wurde für die Saison 2001/02 von Clube Atlético Mineiro für 4 Millionen Euro verpflichtet. Als Lincoln nach einem Formtief den 1. FC Kaiserslautern Richtung Schalke 04 verließ, war sein Marktwert auf 600.000 Euro geschrumpft. Somit waren die Transfers von Lincoln unterm Strich ein dickes Minusgeschäft für den FCK.

1. FC Kaiserslautern Transfers - Die teuersten Abgänge

Der 1,88 Meter große Mittelstürmer Boubacar Sanogo wechselte für eine Ablöse von 500.000 Euro von Al-Ain FC zu dem 1. FC Kaiserslautern. Nach nur einer Spielzeit wurde er für 3,8 Millionen an den Hamburger SV weiterverkauft. Dies war einer der größten Transfers des 1. FC Kaiserslautern. In Hamburg spielte Sanogo zwei Jahre, bevor er für 4,5 Millionen Euro an die Weser nach Bremen wechselte.

Auf Rang zwei der teuersten Abgänge in der Transfergeschichte des 1. FC Kaiserslautern steht Michael Ballack. Ballack kam im Jahr 1997 vom Chemnitzer FC auf den Betzenberg. Die Ablösesumme damals betrug 75.000 Euro, ein wahres Schnäppchen. Nach zwei Spielzeiten bei den Roten Teufeln hatte sich Ballacks Marktwert auf 3,9 Millionen Euro erhöht, für die er auch zu Bayer 04 Leverkusen wechselte. Dort wurde er zum großen Fussballer der 2000er Jahre.

Knapp vor Michael Ballack spielt Miroslav Klose auf dem Spielfeld und auch bei den teuersten Spielerverkäufen rangiert der Stürmer vor dem Mittelfeldspieler. In der Bundesligasaison 2004/05 wechselte Klose von dem 1. FC Kaiserslautern zum SV Werder Bremen für die Rekordablösesumme von 5 Millionen Euro. Damit ist Miroslav Klose der teuerste 1. FC Kaiserslautern Transfer in der Vereinsgeschichte der Roten Teufel. Nur drei Jahre später war Kloses Marktwert auf 15 Millionen Euro angestiegen. Wer hätte das gedacht?

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