In der letzten Achtelfinal-Partie traf der FC Porto auf den amtierenden englischen Meister Chelsea London. Ein besonderes Spiel für den Trainer des FC Chelsea, denn José Mourinho gewann 2004 mit Porto die Champions League. Nun sollte er gegen seinen ehemaligen Club antreten. Eigentlich dachte ich, Chelsea wird es irgendwie schaffen zu gewinnen. Als ich dann aber im Fernsehen die Zusammenfassung des Spiels sah, begann ich zu zweifelte.
Porto ging schon in der 12. Minute in Führung, da sah das Ganze schon nicht mehr so klar aus. Chelsea reagierte aber sofort und Shevchenko glich in der 16. Minute durch einen präzisen Rechtsschuss aus. Gerade für Shevchenko war dieses Tor ein sehr wichtiges, denn in seiner bisherigen Karriere beim englischen Tabellenzweiten glänzte er sehr selten und seine Torausbeute blieb sehr überschaulich.
Danach ging es immer wieder hin und her, Quaresma hätte die Gastgeber in der 39. Minute erneut in Führung bringen können, wenn er seinen Außenristschuss aus 18 Metern nicht an die Querlatte gesetzt, sondern im Tor untergebracht hätte.
In der zweiten Hälfte fielen keine Tore mehr, es blieb beim 1:1. Für das Rückspiel ist nun alles offen, beide Teams haben noch eine Chance aufs Weiterkommen.
Dank Ballack schafft der FC Chelsea den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Mit einem Seitfallzieher erzielte er das 2:1 für die Londoner.
Der FC Chelsea hatte die Vorteile für das Rückspiel auf seiner Seite, denn sie konnten diese Partie im eigenen Stadion austragen und hatten die Fans in ihrem Rücken. Für die Portugiesen wäre ein Weiterkommen gegen den amtierenden englischen Meister ein Riesenerfolg gewesen.
Das Spiel begann richtig gut für den FC Porto, schon in der 15. Minute erzielte Ricardo Quaresma den Führungstreffer für sein Team. Nach einem guten Pass von Lucho Gonzalez tauchte Quaresma allein vor Petr Cech auf und konnte den Torhüter des FC Chelsea durch einen Schuss mit dem Außenrist überwinden. Dieses Gegentor schockierte Chelsea, sie bauten kein konsequentes Offensivspiel auf und hatten es sehr schwierig gegen eine kompakt stehende Hintermannschaft des FC Porto.
Direkt nach der Pause (48.) konnte Chelsea den bis dahin nicht unbedingt verdienten Ausgleichstreffer erzielen. Unter großer Mithilfe Heltons, dem Keeper der Portugiesen, konnte Robben einen eher ungefährlichen Flachschuss von der 16 Meter Linie im Tor versenken. Es stand nun wieder unentschieden 1:1. Mit diesem Ergebnis wäre das Spiel in die Verlängerung gegangen. Die Folge war ein sehr zerfahrenes Spiel, welches oft durch den Schiedsrichter unterbrochen wurde.
In der 79. Minute sollte jedoch die Entscheidung fallen. Die wohl einzig gelungene Kombination der Engländer führte zum 2:1 Endstand. Drogba köpfte den Ball von der Strafraumgrenze zu Shevchenko, der sich schon im 16 Meterraum befand, dieser legte den Ball ebenfalls per Kopf auf den direkt vor dem Tor lauernden Ballack ab. Ballack vollendete diesen Spielzug mit einem Volleyschuss ins linke Toreck. Der deutsche Nationalspieler rettet Chelsea den Sieg und somit den sicheren Einzug ins Viertelfinale der Champions League.